Gremien
Die Moving Child Foundation wird von zwei Gremien getragen, die gemeinsam für Wirksamkeit, Transparenz und Verantwortung sorgen: Dem Stiftungsrat und dem Vorstand.
Der Stiftungsrat besteht aus 2-5 Personen und ist das oberste Leitungsorgan. Er hat vielfältige Aufgaben, die die Führung und strategische Ausrichtung der Stiftung umfassen. Er legt die strategischen Ziele fest und sorgt für die Erfüllung des Stiftungszweckes.
Der Stiftungsvorstand besteht aus 2-5 Personen. Er vertritt die Stiftung rechtlich nach außen und ist verantwortlich für die operative Umsetzung der Stiftungsziele.
Stiftungsrat
Anna Schulz-Dornburg
Vorsitzende
„Jedes Kind verdient es mit Respekt und Sorgfalt behandelt zu werden. Es verdient, in Sicherheit, Würde und Freude zu leben– zu spielen, zu wachsen, zu träumen, einfach Kind zu sein.“
Vita Anna Schulz-Dornburg
Ich bin 1966 in München geboren.
Seit meiner Kindheit habe ich mich immer wieder gefragt, wie ich Menschen helfen und sie allenfalls bei ihrer Heilung unterstützen kann. Diese tief verwurzelte Neugier ist der Kompass für mein Leben und hat meine persönliche Reise mit Sinn und Leidenschaft geprägt.
Meine berufliche Laufbahn begann als Physiotherapeutin und später als Heilpraktikerin in eigener Praxis. Dabei merkte ich schnell, dass ich weiter Lernen und Forschen wollte, um ein tieferes und ganzheitlicheres Verständnis für die Komplexität und Verletzlichkeit des Menschseins zu begreifen. Dies erforderte nicht nur differenziertes Wissen, sondern auch den Mut mir selbst zu begegnen.
Auf dem Wege meiner langjährigen therapeutischen Arbeit mit prozess- und ressourcenorientierten Zugängen konnte ich einen wertvollen Erfahrungsschatz und eine Fülle von Erkenntnissen sammeln. Als wesentlich hat sich für mich gezeigt, dass wahre Stärke in der Verletzlichkeit liegt und dass das tiefste Lernen oft im Nichtwissen beginnt. Dieses Nichtwissen anzunehmen hat mich an einen inneren Ort der Stille geführt, der es mir ermöglicht, verschiedene Perspektiven mit einem offenen Herzen zu akzeptieren und sich verändernde Sichtweisen als tiefgreifende Bereicherung zu sehen.
Die Ausbildungen in CranioSacral-Therapie, körperorientierter Psychotherapie (Hakomi), systemischem Familienstellen sowie Trauma- und Tanztherapie haben mir ermöglicht, Menschen – insbesondere Kinder – noch einfühlsamer und differenzierter in ihren individuellen Bedürfnissen wahrzunehmen. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Tod und die Weiterbildungen in Krisen-, Hospiz- und Trauerbegleitung vermittelten mir zudem ein vertieftes Verständnis, um betroffene Kinder und ihre Eltern empathisch und unterstützend begleiten zu können.
Vor 15 Jahren gründete ich mit Gertraud Leimstaettner, meiner Lebenspartnerin, die Moving Child gGmbH. Seither arbeite ich mit viel Herzblut und großer Freude ehrenamtlich als Geschäftsführerin. Diese Arbeit hat sowohl das Leben unzähliger Kinder und junger Menschen positiv und nachhaltig bereichert als auch mein eigenes Leben erfüllt. Diese Erfahrung hat mich ermutigt einen weiteren Schritt zu gehen und Moving Child auf das Fundament einer Ewigkeitsstiftung zu stellen.
Die Moving Child Foundation ist von mir am 11.6.2025 in München gegründet worden und sichert einen weiteren nachhaltigen Beitrag für die Zukunft von vielen Kindern und Jugendlichen. Die Moving Child Foundation stellt Fördermittel bereit und kooperiert mit Projekten, so dass Kinder in Würde Vertrauen entwickeln, ihre Fähigkeiten entfalten und ihr volles Potenzial selbstbestimmt leben können.
Menschen auf ihrem Weg zu begleiten ist zu meiner Berufung geworden. Dafür bin ich zutiefst dankbar und danken möchte ich auch meinen AhnInnen für die finanziellen Ressourcen, die mir diese Reise der Unterstützung ermöglichen. Ich sehe die finanzielle Ressource nicht nur als Kapital, sondern als eine Kraft, die kanalisiert werden kann, um Sicherheit zu schaffen, Potenzial zu fördern und eine mitfühlende Welt für Kinder zu manifestieren.
Mein Herzenswunsch ist es, dass die Moving Child Foundation viele Kinder in herausfordernden Lebenslagen erreicht und ihnen Wege zu einer hoffnungsvollen und selbstbestimmten Zukunft eröffnet.
Susann Dideban-Hermann
„Für mich sind Kinder und Jugendliche die Zukunft. Ihnen, die am Anfang ihres Lebens stehen eine gute bzw. bessere Startmöglichkeit und Basis zu bieten, ist meine Motivation.“
Vita Susann Dideban-Hermann
Susann Dideban-Hermann, geb. 8.7.1962 in Teheran/Iran.
Nach einer sehr schönen Kindheit im Iran, die ich in einem deutsch-iranischen Kulturkreis leben durfte, bin ich 1979 revolutionsbedingt mit meinen Eltern nach Hamburg gezogen. In Norddeutschland habe ich 20 Jahre gelebt und Abitur, Studium und Ausbildung absolviert.
1999 zog ich mit Mann und Sohn nach Freising (Oberbayern), wo wir bis heute leben.
Beruflich habe ich mich über die Jahre als Krankengymnastin, Heilpraktikerin und Lehrkraft für Craniosacrale Therapie weiterentwickelt.
Ich engagiere mich sehr gerne, so war ich die gesamte Kindergarten- und Schulzeit meines Sohnes im Elternbeirat.
Nach einem 2-jährigen Aufenthalt in Frankreich und der damit verbundenen Erkenntnis, dass es anfangs sehr schwer ist Fuß zu fassen in einer anderen Kultur und anderen Systemen (Schule, Gesundheitswesen etc.), habe ich beschlossen bei meiner Rückkehr nach Deutschland anderen Menschen, die neu sind bei uns, bei der Integration zu helfen.
Dabei bin ich auf den Verein Mibikids e. V (Migration, Bildung, Kinder) gestoßen, der Deutschkurse für Kinder von 4-10 Jahren in Kleingruppen anbietet. Hier bin ich nun ca. 12 Jahre in verschiedenen Funktionen (Gruppenleiterin, Vorstand, Standortkoordinatorin) engagiert.
Der Ansatz, über die Arbeit mit Kindern zu helfen, der auch bei Moving Child Foundation im Mittelpunkt steht, entspricht mir und meinen Idealen sehr. Eine gute und gesunde Kindheit ist die Basis aller Entwicklungen.
Daher freue ich mich sehr meine Energie und meine Ideen bei der Moving Child Foundation einbringen zu können.
Vorstand
Gertraud Leimstättner
Vorsitzende
„Kinder und Jugendliche sind aufgrund ungünstiger Lebensumstände oftmals Veränderungen ausgesetzt, die sie erschüttern und zutiefst verunsichern. Sie dabei in diesen herausfordernden Zeiten ihres Lebens zu unterstützen wieder handlungsfähig zu werden und dadurch eine Wahlmöglichkeit zu haben, ist mir ein Anliegen.“
Vita Gertraud Leimstättner
Gertraud Leimstättner, geboren 22.11.1958 im Burgenland, Österreich.
Schon als Kind habe ich erfahren, dass ehrenamtliches Engagement ein wertvoller Teil des Lebens ist. Ein Satz, der mich seither begleitet, stammt von Shirley Chisholm: „Service is the rent we pay for the privilege of living on this earth. It is the very purpose of life, and not something you do in your spare time.“
Diesen Leitsatz hat meine Mutter gelebt. Als Dorfschullehrerin versammelte sie je nach Bedarf und Notwendigkeit Schülerinnen um unseren Küchentisch, deren Eltern nicht die Zeit, die Ressourcen und Möglichkeiten hatten, sie beim Lernen zu unterstützen. Sie half ihnen geduldig, ihre Wissenslücken zu schließen und eröffnete einigen von ihnen eine Bildungslaufbahn, die für sie von ihrem Elternhaus nicht vorgesehen war.
So wurde mir früh vermittelt, wie wertvoll und selbstverständlich es ist, sich für andere einzusetzen. Bereits als Jugendliche engagierte ich mich für Chancengleichheit und Schüler*innenrechte. In meinem ersten Beruf als Sonderkindergartenpädagogin leistete ich Pionierarbeit im Bereich Inklusion: Gemeinsam mit einem engagierten Team entwickelte ich in einer Berliner KITA ein pädagogisches Konzept, das später stadtweit übernommen wurde. Endlich konnten auch Kinder mit Behinderung und Kinder aus nicht privilegiertem Milieu in regulären Gruppen pädagogisch betreut werden – ein bedeutender Schritt hin zu einem selbstverständlichen, gleichberechtigten Miteinander – eine enorme Bereicherung für alle.
Später führte mich mein Weg in die Naturheilkunde – mit einem Schwerpunkt auf Kinder- und Frauengesundheit. Zusatzausbildungen in systemischer Familientherapie, Traumabegleitung, Feldenkrais und Cranio-Sacral-Therapie erweiterten mein Verständnis für ganzheitliche Entwicklungsprozesse.
Die Ausbildung zur Krisen-, Hospiz- und Trauerbegleiterin hat meine innere Haltung und meine Arbeit mit Kindern und Eltern weiter vertieft.
Mit Moving Child gGmbH eröffnete sich ein weiterer Weg für diese so wichtige Aufgabe. Kindern — deren Lebensumstände es nicht zulassen, ihr Potenzial zu entfalten — Unterstützung und Förderung zu bieten.
Nach 15 Jahren intensiver Tätigkeit bei Moving Child ist es nun Zeit für einen neuen Schritt:
Die Ewigkeit Stiftung.
Möge diese Stiftung Kindern in schwierigen Lebensumständen zur Seite stehen und ihnen den Raum geben, sich gestärkt und begleitet zu entfaltet.
Carla Kronester
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.
(§ 1 Achtes Buch Sozialgesetzbuch, Kinder- und Jugendhilfegesetz)
Vita Carla Kronester
1961 im Rheingau/Hessen geboren, verbrachte ich dort meine Kindheit und erhielt meine schulische Ausbildung zuletzt am St. Ursula Gymnasium in Geisenheim. Nach der Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notariatsfachangestellten und mehrjähriger Tätigkeit als Büroleiterin führte mich mein beruflicher Weg 1986 schließlich nach München. Hier bin ich bis heute als selbständige Mitarbeiterin in teilweise großen Anwalts-/Wirtschaftskanzleien tätig und habe dabei umfangreiche praxisorientierte Fähigkeiten im Bereich Organisation, Teambildung und effizienter Verwaltungsarbeit erworben.
Nach der der Geburt meiner beiden Töchter bin ich außerdem seit 1991 ununterbrochen ehrenamtlich in unserer Pfarrei tätig (u. a. Elternbeirat, Familienkreis, Jugendarbeit, Vorsitzende im Pfarrgemeinderat und Dekanatsrat). Dabei habe ich hautnah erfahren, wie wichtig es ist, Kinder und Jugendliche in ihrem Werden unterstützend zu begleiten.
Im privaten Bereich habe ich mich dem Tanzen verschrieben. Neben dem klassischen Paar- und Formationstanz finde ich zunehmend Freude am spirituellen Tanz und habe dazu eine Ausbildung im Meditativen Kreistanz an der Akademie für Bewegung und Bewusstsein/Nanni Kloke (NL) absolviert. Dabei konnte ich erfahren, dass Tanzen, Tanztheater und Tanzausdruck besonders bei traumatisierten Jugendlichen enorme positive Auswirkungen haben können.
Ich möchte meine im Beruf und im Ehrenamt erworbenen Erfahrungen bei der Moving Child Foundation einbringen, weil es nichts Wichtigeres und Ehrenvolleres gibt, als allen Kindern eine glückliche Jugend zu bereiten und Chancengleichheit bei ihrer persönlichen Entwicklung sicherzustellen.




















